Electroimanes para el control de accesos en aeropuertos 

Elektromagnete für die Zugangskontrolle an Flughäfen

Eine Schiebetür in einem Flughafenterminal kann täglich mehr als 50.000 Öffnungs- und Schließzyklen erreichen. In diesem Kontext ist ein Elektromagnet kein einfaches Verschlusszubehör, sondern eine wichtige Infrastrukturkomponente.

Bereits in einem früheren Beitrag haben wir die Eigenschaften von Elektromagneten für Schiebetüren im Allgemeinen beschrieben. Elektromagnete für die Zugangskontrolle in Flughäfen müssen dagegen Anforderungen erfüllen, die in herkömmlichen Anlagen nicht vorkommen: eine hohe Zyklenzahl, eine dem Einsatzort angemessene IP-Schutzart gegen Staub und Feuchtigkeit, ein klar definiertes Fail-Safe- oder Fail-Secure-Verhalten sowie Kompatibilität mit dem Integrationsprotokoll des Sicherheitssystems des Terminals.

Warum die Zugangskontrolle in einem Flughafen anders ist

Ein Flughafen vereint mehrere Bereiche mit sehr unterschiedlichen Sicherheitsanforderungen: Passagierzugänge, Sicherheitskontrollen, für das Personal reservierte Bereiche, Fluggastbrücken und Notausgänge. Jeder dieser Bereiche erfordert ein anderes elektrisches Verhalten des Verriegelungssystems.

Hinzu kommt ein Faktor, den nur wenige Industrieanlagen erreichen: das tägliche Zyklenvolumen. Eine allgemeine Zugangstür in einem Büro führt vielleicht einige hundert Zyklen pro Tag aus. Eine Schiebetür in einem stark frequentierten Terminal arbeitet dagegen praktisch durchgehend während des gesamten Betriebstages.

Diese Kombination aus hohem Nutzungsvolumen und einem hohen Sicherheitsniveau macht den Elektromagneten zu einer Komponente, die nach ihrer dauerhaften Leistungsfähigkeit spezifiziert werden muss – nicht allein nach der nominalen Haltekraft.

Die tatsächlichen Kosten eines Türausfalls

In einer Umgebung mit geringem Verkehrsaufkommen lässt sich eine blockierte oder ausgefallene Tür oft innerhalb weniger Minuten beheben. In einem Flughafenterminal führt ein Öffnungsausfall dagegen zu Engpässen im Passagierfluss und kann Sicherheits- oder Evakuierungsabläufe beeinträchtigen.

Wie Elektromagnete an automatischen Türen von Flughafenterminals funktionieren

Das Funktionsprinzip entspricht dem jedes anderen elektromagnetischen Verschlusses: Der Elektromagnet erzeugt beim Anlegen von Strom ein Magnetfeld, das eine mit dem Türblatt verbundene Gegenplatte hält. Wird der Strom unterbrochen, entfällt die Haltekraft.

Was sich in einem Flughafen ändert, ist der Betriebskontext. Der Elektromagnet muss seine Haltekraft Zyklus für Zyklus beibehalten, ohne thermische Degradation oder Verlust der Reaktionszeit-Präzision – selbst in Anlagen mit intensiver Klimatisierung, Druckschwankungen und ständigem Personendurchgang.

Darüber hinaus arbeitet der Elektromagnet nicht isoliert. Er ist in das Zugangskontrollsystem (PACS), die Brandmeldezentrale und das Gebäudeleitsystem (GLT) des Terminals eingebunden. Das Freigabesignal muss ohne Verzögerung ankommen und ausgeführt werden – besonders auf Wegen, die als Notausgänge klassifiziert sind.

Technische Kriterien zur Auswahl des richtigen Elektromagneten

Die Auswahl des Elektromagneten für ein Flughafenprojekt basiert auf konkreten Parametern und nicht allein auf der Haltekraft als isoliertem Wert.

  • Zyklenzahl: Das Bauteil muss für das vorgesehene tägliche Öffnungsvolumen ausgelegt sein, ohne dass die Haltekraft über die Lebensdauer nachlässt.

  • IP-Schutzart: Die klimatisierten Durchgangsbereiche von Terminals mit Umgebungsfeuchtigkeit und Staub erfordern Elektromagnete mit einer dem Installationsort angemessenen Schutzart.

  • Fail-Safe- oder Fail-Secure-Verhalten: Notausgänge benötigen Fail-Safe-Elektromagnete, wie die Haftmagnete der VEM-Serie, die die Tür bei einem Stromausfall freigeben. Für Personalzugänge mit eingeschränktem Zutritt kann dagegen Fail-Secure erforderlich sein, das die Verriegelung ohne Stromversorgung aufrechterhält.

  • Integrationsprotokoll: Der Elektromagnet muss mit der Steuerungsarchitektur des Projekts kompatibel sein – sei es über direktes Relais, eine SPS (speicherprogrammierbare Steuerung) oder die Integration in das Zugangskontrollsystem des Terminals.

  • Reaktionszeit: Bei Türen mit hoher Bewegungsgeschwindigkeit muss die Verzögerung zwischen Freigabesignal und tatsächlicher Öffnung minimal sein.

Die für hohe Zyklenvolumen konzipierten Hubmagnete verfügen über Wicklungen und Materialien, die auf minimale Erwärmung im Dauerbetrieb ausgelegt sind; dies ist ein entscheidender Faktor bei Anlagen mit nahezu ununterbrochenem Betrieb. In diesem Segment sind die Rahmenhubmagnete mit hoher mechanischer Leistung speziell für intensive Arbeitszyklen ohne Verlust der mechanischen Kraft konzipiert.

Elektromagnete in Flughafenumgebungen

Elektromagnete kommen an verschiedenen Stellen des Terminals zum Einsatz, jede mit ihrer eigenen Sicherheitslogik:

  • Schiebetüren für den allgemeinen Zugang, mit hoher Zyklenzahl und der Notwendigkeit einer gleichmäßigen Öffnung ohne Leistungsverlust.

  • Notausgänge und als Fluchtwege klassifizierte Bereiche, bei denen Fail-Safe-Verhalten zwingend vorgeschrieben ist.

  • Zugänge zu betrieblichen Sperrbereichen (Rollbahnen, Rampen, Technikräume), bei denen die sichere Verriegelung gegenüber unbefugten Zutrittsversuchen im Vordergrund steht.

  • Fluggastbrücken und Kontrollstellen, integriert in Zugangskontroll- und Videoüberwachungssysteme.

  • Brandschutztüren und Brandabschnitte, bei denen der Türverschluss mit der Brandmeldezentrale abgestimmt sein muss.

In all diesen Fällen hängt die Zugangskontrolle des Flughafens davon ab, dass jeder Verschlusspunkt kohärent mit der für die jeweilige Zone definierten Sicherheitspolitik reagiert.

Warum NAFSA-Elektromagnete für Flughafenprojekte wählen

Die Zugangskontrolle in einem Flughafen erfordert Elektromagnete, die täglich Tausende von Zyklen ohne Leistungsverlust bewältigen, mit einem je nach Zone klar definierten Fail-Safe- oder Fail-Secure-Verhalten und einer zuverlässigen Integration in das Sicherheitssystem des Terminals. Die Haltekraft ist dabei nur einer der zu bewertenden Parameter.

NAFSA entwickelt und fertigt seine Elektromagnete selbst, wodurch jedes Bauteil nach Zyklenzahl, Schutzart und elektrischem Verhalten spezifiziert werden kann – und nicht allein nach der Haltekraft.

 

Häufig gestellte Fragen zu Elektromagneten für die Zugangskontrolle an Flughäfen

Welche IP-Schutzart benötigt ein Elektromagnet in einem Flughafenterminal?

Das hängt vom Installationsort ab. Bereiche mit üblicher Klimatisierung kommen in der Regel mit einem grundlegenden Staubschutz aus, während Außenzugänge oder Bereiche mit Umgebungsfeuchtigkeit eine höhere, nach der Norm IEC 60529 zertifizierte IP-Schutzart erfordern.

Was ist der Unterschied zwischen einem Fail-Safe- und einem Fail-Secure-Elektromagneten an einem Flughafen?

Ein Fail-Safe-Elektromagnet gibt die Tür bei Stromausfall frei – eine zwingende Anforderung für Notausgänge. Ein Fail-Secure-Elektromagnet hält die Verriegelung ohne Stromversorgung aufrecht und eignet sich für Bereiche mit eingeschränktem Zutritt, bei denen die Priorität darin liegt, unbefugtes Eindringen zu verhindern.

Wie viele Öffnungszyklen hält ein industrieller Elektromagnet an einem Flughafen aus?

Die für diese Art von Projekt spezifizierten Elektromagnete sind für zehntausende tägliche Zyklen ausgelegt, ohne dass die Haltekraft nennenswert nachlässt – vorausgesetzt, das Modell wurde entsprechend dem erwarteten Nutzungsvolumen ausgewählt.

Können Elektromagnete für Flughäfen individuell angefertigt werden?

Ja. Wenn Standardmodelle die Projektanforderungen nicht abdecken, entwickelt NAFSA maßgeschneiderte Elektromagnete, die an Abmessungen, Betriebsspannung, Schutzart und das vom Hersteller oder Integrator geforderte Integrationsprotokoll angepasst sind.

Wie wird ein Elektromagnet in das Zugangskontrollsystem eines Flughafens integriert?

Die Integration erfolgt über ein direktes Relais, eine SPS oder die Anbindung an das Zugangskontrollsystem (PACS) des Terminals, sodass das Freigabesignal ohne Verzögerung ausgeführt und mit der Brandmeldezentrale sowie dem Gebäudeleitsystem koordiniert wird.

 

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